06 Nov
2. Herren
BWF-Reserve kann doch noch gewinnen
Unsere Reservemannschaft besiegte die Drittvertretung von Adler Osterfeld mit 5:1 und feierte endlich wieder einen Sieg.
Die Fuhlenbrocker starteten gut in die Partie. Sie ließen
den Ball gut in den eigenen Reihen zirkulieren, warteten geduldig ab, bis sich
die Lücke ergab. Allerdings machten die Gäste den eigenen Strafraum mit sechs
oder teilweise sieben Spielern dicht. Dennoch schafften es die Fuhlenbrocker
immer wieder, in die gefährliche Zone vorzustoßen. Marcel Raab, Mike Sklenak
und Frederic Evers vergaben ihre guten Chancen allerdings. Einen Treffer von Marcel
Raab erkannte der Schiedsrichter aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung
ab. Ein klares Ziehen gegen Steffen Ludwig im Strafraum übersah der
Unparteiische. Mit der Zeit kamen die Fuhlenbrocker ein wenig aus dem Tritt,
spielten zu hektisch und bewegten sich zu wenig. Zu allem Überfluss gingen die
Gäste mit dem ersten Torschuss in Führung. Der Osterfelder Stürmer erlief einen
zu kurzen Rückpass von Steffen Ludwig und schob den Ball Torhüter Jonas
Mennekes durch die Beine. Die BWF-Reserve baute auch nach dem Gegentor mehr
Druck auf, doch es reihten sich zu viele Fehler in die Kombinationen ein. So
ging es mit dem knappen Rückstand in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel gaben sich die Fuhlenbrocker nicht
auf und zeigten gleich nach dem Wiederanpfiff ihren Siegeswillen. Dominik
Braungarts Flanke mutierte zu einem Torschuss, den nur noch die Latte parieren
konnte. Frederic Evers stand aber perfekt und schob zum Ausgleich ein. Nun
waren die Fuhlenbrocker da, doch es dauerte, bis sie das Spiel endgültig auf
die Siegerstraße holten. Steffen Ludwig verwertete eine gute Vorlage von Marcel
Engemann zur Führung und machte damit seinen Fehler vor dem Gegentor wieder
gut. Innerhalb von fünf Minuten schraubte BWF das Ergebnis in die Höhe. Marcel Raab
und Dominik Braungart schoben zwei Querleger von Marcq-Andre Schmeier und
Dominik Burger souverän ein. In der Schlussphase machte erneut Dominik
Braungart den Endstand von 5:1 perfekt. Aber auch nur, weil der Schiedsrichter einen
klaren Elfmeter nach einem Foul an Frederic Evers nicht gab und Letzterer einen
schönen Lupfer von Mike Sklenak unbedingt über die Linie bringen musste – der Unparteiische
gab erneut Abseits.
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