22 Nov
2. Herren
Herbert Nowak legt Trainerposten bei Fuhlenbrock-Reserve nieder
Die Zweitvertretung von BW Fuhlenbrock ist vorerst ohne Trainer. Herbert Nowak trat als Trainer der Reservemannschaft nach der 1:4-Derbyniederlage gegen Fortuna Bottrop II zurück.
„Es hat mich ein wenig überrascht", war Winfried Junker, 1. Vorsitzender
von B-Ligisten BW Fuhlenbrock verwundert und hatte nicht mit einem
Rücktritt gerechnet. Bereits am Sonntag nach dem Abpfiff hatte Trainer
Herbert Nowak einem Vorstandsmitglied Andeutungen gemacht und am
Dienstag wurde auch die Mannschaft informiert. „Die Devise war es, eine
enge Zusammenarbeit der ersten und zweiten Mannschaft zu schaffen. In
den Jahren zuvor hatte jeder immer sein eigenes Süppchen gekocht. In den
letzten Wochen wurde aber beide Teams von Verletzungspech verfolgt,
sodass ein Spieler-Austausch nicht möglich war", erklärt Junker. Nowak
begründete seinen Rücktritt wie folgt: „Ich bin aus persönlichen und
arbeitstechnischen Gründen zurückgetreten." Trotz des kurzfristigen Ende
seiner Trainertätigkeit bei BW Fuhlenbrock schloss Nowak eine Aufgabe
in Zukunft nicht aus: „Meine eigene Zukunft bleibt offen. Vielleicht
werde ich nochmal was machen, aber dann keine zweite Mannschaft."
Die Zukunft der Reservemannschaft von BW Fuhlenbrock dagegen ist
absehbar. „Wir haben bis zur Winterpause nur noch zwei Spiele und das
ist gut so, denn der Rücktritt traf uns unvorbereitet", so Junker, der
aber keine Problematik erkennt: „Unser A-Jugendtrainer und Jugendleiter Tobias Ludwig wird die Mannschaft in den beiden Spielen bis zur Winterpause leiten." Sicher ist aber, dass der Vorstand der Bottroper keinen
Schnellschuss fahren möchte. „Wir werden in der Winterpause in Ruhe
suchen. Es ist aber wichtig, dass der Trainer nicht sein eigenes
Süppchen kocht, sondern eng mit der ersten Mannschaft zusammenarbeitet",
stellte Junker klar. „Wir wollen natürlich, dass die zweite Mannschaft
in der Liga bleibt. Aber momentan und gerade bei dieser
Tabellensituation geht die erste Mannschaft vor. In neun Tagen geht es
dann ja auch zum Showdown", freut sich Fuhlenbrocks Vorstandschef schon
jetzt auf das Duell mit Tabellenführer BW Oberhausen II.
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